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Vogtländer entwickeln Software für massenhafte Corona-Schnelltests

Donnerstag, 18. Februar 2021 | Oeslnitz/Vogtl.


Foto: Christian Schubert

Mit der Ankündigung von kostenlosen Tests ab März gewinnt das Thema an Dynamik. Doch wer behält in der Datenflut den Überblick? Ein im Vogtland entwickeltes System schafft genau das. Es ist ab sofort einsatzbereit.

Oelsnitz. Testen gegen den Lockdown: Mit der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Corona-Schnelltests ab März kostenlos anbieten zu wollen, nimmt das Thema Testungen gerade mächtig an Fahrt auf. Als Baustein gegen die Krise dürfte damit auch die Anzahl der Tests sprunghaft steigen. Sie sollen dabei nicht nur in ausgewiesenen Testzentren möglich sein, sondern beispielsweise auch bei Hausärzten, fordern Politiker. Der Negativtest als Eintrittsticket ins gesellschaftliche Leben - auch darüber wird schon diskutiert.

Doch für alles braucht es ein verlässliches Datensystem im Hintergrund. Und da schlägt die Stunde einer im Vogtland entwickelten Software. Seit Jahresbeginn haben Entwickler der Oelsnitzer Firma Simba n3 an einem sogenannten Schnelltesttool getüftelt. Ziel: ein schnelles, einfaches und rechtssicheres System schaffen, das zwischen Testzentrum, Gesundheitsamt und Abrechnungspartnern Daten automatisch übermittelt. Der Rettungszweckverband Südwestsachsen als Betreiber von Testzentren und der Vogtlandkreis saßen dabei mit im Boot - und melden jetzt Vollzug. Seit 1. Februar wird die Software eingesetzt. "Und es läuft hervorragend", freuen sich Jens Leistner, der den Rettungszweckverband führt, und Matthes Nagel, Geschäftsführer von Simba n3. Die Software wird in den vogtländischen Testzentren des Rettungszweckverbandes genutzt und soll zeitnah auch in den 200 zertifzierten Teststellen im Vogtland zum Einsatz kommen. "Auch die Landratsämter in Zwickau und dem Erzgebirge haben bereits Interesse bekundet", sagt Jens Leistner.

Die Software löst auf einen Schlag mehrere Probleme und Herausforderungen der Testzentren. Wichtigster Punkt: Ein positiver Coronatest wird automatisch ans Gesundheitsamt übertragen. Bislang erfolgte diese Datenübermittlung via Excel-Tabelle, per Webformular oder noch per Fax, berichtet Jens Leistner. "Mit der Software gelingt es uns, diese Datenbut geordnet zu übertragen." Gerade im Vogtland war bei diesem Thema rund um den Jahreswechsel mächtig Sand im Getriebe. "Seitdem haben alle verstanden, wie wichtig in dieser Krise Daten sind", sagt Simba n3-Geschäftsführer Matthes Nagel. Aber nicht nur mit dem Gesundheitsamt muss kommuniziert werden. Auch die Wirtschaftsförderung im Landratsamt benötigt Daten, um die Tests für Pendler abzurechnen. Auch das leistet die Software, ohne das dem Datenschutz unterliegende Testergebnis dorthin zu übermitteln. Wichtig für zu Testende: Der Vorgang geht schnell - Chipkarte einlesen genügt. Ist das Testergebnis negativ, spuckt die Software automatisch ein Testprotokoll mit allen Daten aus. Das System läuft auch auf mobilen Geräten, kann daher überall zum Einsatz kommen.

Die Testzentren können mit dem Programm deutlich leistungsfähiger arbeiten. Jens Leistner vom Rettungszweckverband: "Mit der Software schaffen wir dreimal so viele Tests in der gleichen Zeit. Aus meiner Sicht ist es ein großer Mehrwert."


Quelle: Tino Beyer - Freie Presse am 18.02.2021 (https://www.freiepresse.de/vogtland/oberes-vogtland/vogtlaender-entwickeln-software-fuer-massenhafte-corona-schnelltests-artikel11352974)

Mit LEGO® spielerisch auf digitaler Mars-Mission

Freitag, 28. Februar 2020 | Oeslnitz/Vogtl.



Früh übt sich!

Schüler der Klassenstufe 7 des Oelsnitzer Julius-Mosen-Gymnasiums lernen bei Simba n³ im Rahmen eines Ganztagsangebots spielerisch das Programmieren. Mithilfe von Lego Mindstorm EV3 Sets wird dabei eine Mars-Mission nachgebildet. Die Gruppe von zwölf Schülerinnen und Schülern wird dabei von unseren jungen Mitarbeitern angeleitet. Die VR Bank Bayreuth-Hof hat dabei einen großen Teil der Materialien für die 7. Klassen in Höhe von 1750 Euro finanziert. Firmenkundenberater Thomas Lehniger und Regionalleiter Bastian Richter (Mitte) haben sich in dieser Woche davon überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist. Auch eine Gruppe von Sechstklässlern sammelt bei uns erste Programmiererfahrungen. Ab der Klassenstufe 8 wird dieses Projekt intern als Ganztagsangebot am Julius-Mosen-Gymnasium fortgesetzt.

"Man muss die Schüler so zeitig wie möglich heranführen", sagt Schulleiter Frank-Rainer Richter (zweiter von links). "Wenn man erst in Klasse 8 oder 9 damit anfängt, erreicht man nur jene Jugendliche, die ohnehin interessiert sind", sagt er. Er freut sich, dass vor allem Mädchen zu den Einsteigern gehören und dann auch dabei bleiben.

Wir erhofft uns durch das Projekt, Fachkräfte für die Zukunft gewinnen zu können. "Es ist leichter, einen Vogtländer im Vogtland zu halten als einen Dresdner ins Vogtland zu ziehen", sagt Geschäftsführer Matthes Nagel (links), der schon einige erfolgreiche Beispiele vorweisen kann.

PlatonaM Projekttreffen in Oelsnitz

Freitag, 24. Januar 2020 | Oelsnitz

Am 22. und 23.01.2020 trafen sich die Projektpartner für gemeinsame Workshops bei uns, in Oelsnitz im Vogtland. Unsere Projekt-Workshops fand im ehemaligen Ratssaal des historischen Landratsamts des Kreises Oelsnitz, heute Firmensitz der Simba n³, statt.

In einem Anforderungsworkshop wurden die mittlerweile 8 Anwendungsszenarien detailliert vorgestellt und die bisher erfassten Anforderungen verfeinert. In zwei weiteren Workshops wurden die Arbeitspakete Prozess- und Datenanalytik sowie Plattform und Privacy detailliert im Plenum diskutiert. Die Workshops und die damit verbundene Abstimmung erwiesen sich als sehr aufschlussreich und hilfreich für die fortlaufende Zusammenarbeit. Weiterhin stellte Herr Dr. Tom Kraus dem Konsortium die Angebote der erst kürzlich gestarteten Begleitforschung vor. Das persönliche Treffen diente auch der umfassenden organisatorischen Abstimmungen und der Vorbereitung des anstehenden Meilensteins.

Neben dem unmittelbaren Projektgeschehen versuchten wir einen guten Einblick in die Kultur des Vogtlandes zu geben. Durch uns erfolgte auch eine eindrückliche Einführung in die umfassende Industriegeschichte und Gegenwart Südwestsachsens. Im Netzwerk Südwestsachsen Digital (SWS DIGITAL) e.V. engagiert wir uns für eine weitere Stärkung des Standortes.

Hier geht es zum Beitrag von PlatonaM

 

Erfolgreicher Ausbildungsabschluss

Donnerstag, 9. Januar 2020 | Oelsnitz

Im Januar hat ein weiterer Kollege seine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung erfolgreich abgeschlossen. Herr Daniel Mata Cruz wurde nach seiner erfolgreichen Projektvorstellung und -verteidigung, vor der Prüfungskommision der IHK Chemnitz, in das Simba n³ Team übernommen.

Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge 2019

Donnerstag, 25. Juli 2019 | Oeslnitz/Vogtl.



Ein-Tages-Messe als Abbild des innovativen Wirtschaftsstandortes

Die Kooperationsbörse der Zulieferindustrie ist zu einer lohnenswerten Tradition für viele Unternehmen geworden. Für die mittelständischen Unternehmen unserer Region ist die persönliche Kontaktaufnahme und -pflege mit potentiellen Geschäftspartnern sehr wichtig. Bei engem Zeitbudget bietet die eintägige Veranstaltung dafür eine sehr effektive Kommunikationsplattform. Wir als Simba n³ sind ebenfalls als Aussteller über den Stand des Netzwerk Südwestsachsen Digital e.V. vertreten und freuen uns auf produktive Gespräche mit Ihnen.

Merken Sie sich also jetzt schon den nächsten Termin am 16.10.2019 in der Dreifeldsporthalle am Carl-von-Bach-Gymnasium in Stollberg vor und nutzen Sie die Gelegenheit, sich vom Leistungsangebot der südwestsächsischen Wirtschaft sowie der industrienahen Dienstleister zu überzeugen und vor allem den persönlichen Kontakt aufzunehmen bzw. zu erneuern.